Patella Luxation ( PL ), generalisierte Progressive ( gPra), Ellenbogendysplasie (ED)

   Hydrocephalus (Wasserkopf), Epilepsie, Persistierende Fotanelle(nicht geschlossene Schädeldecke)

Lebershunt

Herzerkrankungen

  

         Es ist für die Diskussion über die Ursachen von
   Herzerkrankungen von allergrößter Bedeutung die Begriffe

ANGEBOREN,

ERWORBEN

und

ERBLICH

zu unterscheiden, denn es ist häufig zu beobachten, dass es zu Missverständnissen kommt, wenn nicht mit der notwendigen begrifflichen Klarheit gesprochen wird.

ANGEBOREN

bedeutet, dass der Welpe bereits seit seiner Geburt diese oder jene Erkrankung hat. Dies ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff erblich!

Angeborene Krankheiten können verschiedene Ursachen haben. Hier können sowohl Entwicklungsstörungen des Fötus oder Verletzungen im Mutterleib als auch Geburtstraumata, aber unter Umständen auch gewisse erbliche Komponenten eine Rolle spielen.

 

ERWORBEN

bedeutet, dass der Hund diese oder jene Erkrankung im Laufe seines Lebens, also erst nach der Geburt(!), erworben hat. Dies ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff "durch Haltungsfehler erworben".

Für erworbene Krankheiten können sowohl Haltungsfehler als auch ererbte Merkmale eine Rolle spielen.

"Erworben" ist aber nicht gleichbedeutend mit "nicht vererbt"!

 

ERBLICH

bedeutet, dass der Hund diese oder jene Erkrankung von mindestens einem Elternteil geerbt hat. Dies ist keinesfalls gleichzusetzen mit dem Begriff "angeboren"!

Für die Tatsache der Erblichkeit einer Erkrankung ist es nicht von Bedeutung, ob diese Krankheit nun angeboren ist oder sich im Laufe des Lebens entwickelt hat, d.h. erworben wurde. Hier zählen einzig und allein die genetischen Grundlagen.

 

 

         angeborene Herzerkrankung

Im Normalfall wird im Rahmen der Routineuntersuchung (Impfung!) vom Tierarzt ein Herzgeräusch diagnostiziert und somit eine Verdachtsdiagnose ausgesprochen.

Patienten mit kleinen bis moderaten Defekten haben häufig ein lautes Herzgeräusch, solche mit großen Defekten haben manchmal nur ein leises oder kein Herzgeräusch. Ein Herzgeräusch deutet aber nicht auf das Vorliegen einer bestimmten kardiovaskulären Erkrankung hin, somit kann allenfalls eine Verdachtsdiagnose gestellt werden.

Im Zusammenhang mit einer Verdachtsdiagnose muß bedacht werden, daß nicht jedes Herzgeräusch auf einen Herzfehler schließen läßt und dass umgekehrt nicht jede Herzerkrankung ein Herzgeräusch verursacht.

Die endgültige Diagnose wird deshalb von einem Kardiologen im Herzultraschall gestellt. Weitere strukturelle Veränderungen können ebenso wie der Schweregrad eingeschätzt werden. Zusätzlich nützliche Hinweise liefern Röntgenaufnahmen des Brustkorbs sowie das EKG (Elektrokardiogramm).

 

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